Was wir von Hunden über mentale Stärke lernen können

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Hunde brauchen Erziehung und Training. Hundetrainer wie Martin Rütter sagen nicht ohne Grund, dass sie in erster Linie die Menschen trainieren, nicht die Hunde. Das merkt man spätestens dann, wenn man selbst mit dem Hund in die Hundeschule geht. Das ist wirklich in erster Linie Training für den Menschen.

Tiertraining = Menschentraining = Mentales Training

Hunde sind uns in Sachen Ausdauer weit überlegen. Damit meine ich nicht die läuferische Ausdauer. Sondern die Sturheit. Sie sind so unendlich stur, wenn sie etwas wollen, versuchen sie es immer wieder. Ein „Nein“ allein reicht da nicht. 100mal „Nein“ und man denkt, man habe es geschafft. Falsch gedacht, der Hund probiert es zum 101. Mal. Nur die mental Fittesten von uns schaffen es durchzuhalten und bleiben beim „Nein“. Hunde brauchen Konsequenz. Nicht Härte. Sie müssen wissen, was von ihnen erwartet wird. Bei adäquater Belohnung wird der Hund mit Freude jede Aufgabe erfüllen und beim etwa 1456. Mal klappt es dann auch ohne „Nein“.

Menschen mit Hunden oder Katzen trainieren ihr Gehirn, ihre mentale Fitness und Disziplin. Wer schon einmal in einer Hundeschule war, weiß, dass die Übungen, die Hündin und Herrl oder Frauerl absolvieren müssen, viel Koordination erfordern.

Wann drückt man den Klicker? Wann gibt man das Futter also die Belohnung? War das der richtige Moment oder hat man den Hund jetzt für den Fehler belohnt? Millisekunden entscheiden. Soll der Hund jetzt an die lange Leine oder kann man ihn frei laufen lassen? Wie reagiere ich, wenn das Tier nicht macht, was es soll?

Für Nicht-Hundebesitzerinnen sei gesagt: es ist wirklich nicht so einfach. Daher sind viele Hunde so unerzogen, weil es Training und Konsequenz erfordert, die Tiere richtig zu führen und zu erziehen.

Haustiere haben also zahlreiche positive Effekte auf Körper und Geist. Bevor man jetzt sofort ein Tier anschafft, ist zu Bedenken, dass Haustiere eine wirkliche Aufgabe sind. Sie brauchen viel Zeit, Arbeit und kosten Geld. Langfristig gesehen ist das viel Verantwortung, die sich allerdings wie man an den positiven Effekten sieht, für viele Menschen lohnt.

Wer sich ein Haustier zulegen will, soll möglichst zuerst ins Tierheim gehen. Es gibt so viele Tiere, die abgegeben wurden, weil sie unerzogen sind oder die Menschen, das Tier als Last empfinden. Diese Tiere sind gesund, gepflegt und warten auf ein neues liebevolles Zuhause.

Eine andere Möglichkeit sich ein Tier ins Leben zu holen ohne, dass man gleich die volle Verantwortung übernimmt, ist die ehrenamtliche Tätigkeit in einem Tierheim. Es werden immer „GassigeherInnen“ oder HelferInnen in den Katzenhäusern und „StreichelpatInnen“ gesucht.

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