Mit dem inneren Kompass die richtigen Entscheidungen treffen

- Unknown, Wikimedia

Täglich treffen wir Entscheidungen. Auf Schritt und Tritt will jemand etwas von uns wissen. Magst Du Erdbeereis oder Schoko? Willst du ins Kino gehen oder lieber Zuhause ein Video sehen?

Oder schon ein wenig schwieriger: Welches Foto verwende ich für die Werbeanzeige? Wann sage ich der Chefin, dass ich auf Urlaub gehen will?

Oder noch schwieriger: Will ich mit diesem Mann eine Partnerschaft eingehen oder doch lieber Single bleiben? Und ganz ganz schwierig: Was will ich überhaupt in meinem Leben noch tun?

Kein Wunder, dass wir abends müde sind. Soviele Dinge wollen im Laufe eines Tages entschieden werden.
Was kann uns hier helfen, uns unterstützen zu wissen, was wir wollen?

Entscheidungen treffen macht müde

Bei den kleinen Dingen ist es meist einfach. Erdbeereis oder Schokolade ist keine Entscheidung, die wenn wir uns „falsch“ entscheiden große negative Auswirkungen hat. Es schmeckt einfach nicht so gut. Das werden wir uns merken und beim nächsten Mal die andere Sorte wählen.

Die großen Entscheidungen sind die, die uns aus der Spur werfen können. Tage-, wochen- sogar monatelang können wir Grübeln. Listen über die Vor- und Nachteile erstellen. Und dennoch am Ende des Tages mit der Frage „Was soll ich tun?“ überfordert sein.

Was hilft uns Entscheidungen zu treffen? Beim Erdbeereis ist es unser Geschmack, unser eigenes positives Gefühl, Erdbeereis ist einfach lecker und macht uns glücklich (oder irgendein anderer Geschmack). Das ist unser Kompass. Erdbeereis = lecker -> nächstes Mal wieder Erdbeereis. Keine Experimente mit Haselnuss oder Vanille. Wir wissen, was wir wollen.

Bei den großen Entscheidungen ist es nicht anders. Wir bewerten die verschiedenen Möglichkeiten aus unserer aktuellen Lage. Wie ist die Ausgangsposition, welche Faktoren beeinflussen meine Wahl, was kann ich annehmen wird in der Zukunft passieren? Unser innerer Kompass hilft uns die langfristig „richtigere“ Wahl zu treffen.

Innerer Kompass – wtf?

Dein innerer Kompass ist ein Mix aus deinen Gefühlen, deinen Erwartungen und Wünschen. Deiner Vorstellung von deinem idealen Leben. Die Lebensphase zwischen 40 und 50 Jahren ist eine Mischung aus Rückschau und Zukunft. Du hast viel erreicht, manches besser als gedacht, gleichzeitig ist Routine eingekehrt. Daraus entsteht Unsicherheit neue Entscheidungen zu treffen. Dann ist es Zeit dich mit deinem bisherigen Leben auseinanderzusetzen und nachzusehen, wovon du noch mehr oder vielleicht weniger willst.

Wie kannst du deinen inneren Kompass (wieder)finden oder neu ausrichten?

Tagebuch führen

Ganz wichtig ist das Führen eines Tagebuchs. Einerseits weil das Schreiben wie eine Gedankenkur wirkt. Alles darf raus. Dein Tagebuch gehört nur dir. Schreibe ohne Rücksicht auf Grammatik, du willst keinen Literaturnobelpreis mit deinem Schreibstil gewinnen. Schreibe auf, was dir an dem Tag gut gelungen ist, worüber du dich geärgert hast, wofür du dankbar bist. Einfach alles, was dich beschäftigt. So bekommst du es aus deinem Kopf raus und es wird Platz frei für andere Gedanken.
Ausserdem hast du eine Rückschaumöglichkeit, die dir deine Entwicklung in den vergangenen Jahren oder auch nur Monaten zeigt. Muster werden erkennbar. Vielleicht bemerkst du, dass du dich in bestimmten Situationen immer gleich verhältst. Gleich nachteilig für dich – dann ist es Zeit etwas zu ändern. Positiv für dich – dann ist es Zeit dich selbst zu loben.

Ruhe und Konzentration

Wenn du deinen inneren Kompass ausrichten willst, musst du dich soweit wie irgendwie möglich von äußeren Einwirkungen abschotten. Schalte dein Handy aus, mache eine mehrtägige Wanderung, lass den Fernseher abgeschaltet und lies keine Facebook, Instagram oder sonstigen Nachrichten. Das alles lenkt dich vom Wesentlichen ab. Von dir.

Disziplin

Konsequenz und Disziplin ist das was erfolgreiche Menschen von den anderen unterscheidet. Es ist oft nicht das Können oder die Ausbildung, wenngleich das bekanntlich die Erfolgsvoraussetzungen nicht senkt. Das gilt auch für das Finden und regelmäßige Überprüfen der eigenen Wünsche und Ziele. „Denn wer nicht weiß, wohin er will, wird irgendwo ankommen.“
Du musst dir Zeit nehmen, dich konzentrieren und deine Gedanken notieren und sortieren. Wer das regelmäßig macht, hat kurzfristig einen Aufwand, langfristig überwiegen aber die positiven Ergebnisse.

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